ADHS bei Mädchen (früher ADS)
ADHS wird bei Mädchen oft erst spät oder gar nicht diagnostiziert, da sie häufiger
den unaufmerksamen Typ (früher oft nur als „ADS“ bezeichnet) aufweisen. Während Jungen oft
durch motorische Unruhe und störendes Verhalten auffallen, zeigen Mädchen eher subtilere
Symptome wie Unaufmerksamkeit, Internalisierung, innere Unruhe oder Masking.
Die herkömmlichen Diagnosekriterien nach ICD-11 basieren historisch stark auf dem Verhalten von
Jungen. Mädchen fallen seltener durch Aggression oder Unterrichtsstörungen auf, weshalb Lehrer
und Eltern die Symptome oft als Charakterzug (z. B. „schüchtern“ oder „unorganisiert“)
missverstehen. Oft wird die Störung erst im Teenageralter oder Erwachsenenalter erkannt, wenn die
Anforderungen an Selbstorganisation steigen.
Ich möchte Ihnen in ruhiger Atmosphäre die Symptome und Schwierigkeiten von Mädchen im
Schulalter mit ADHS erläutern und Hilfestellungen für den Schul- und Familienalltag skizzieren.
Fragen und familiäre Themen können am Ende des kleinen Vortrages gern eingebracht werden und
hilfreiche Literatur wird von mir vorgestellt.
Stephanie Kaye
Integrative Lerntherapeutin, ADHS Elterntrainerin- und Beraterin
Trainerin für das Marburger Konzentrations- und Verhaltenstraining für Schulkinder und Jugendliche
Veranstaltungsort: Schonenfahrerstr. 4, 18057 Rostock
22.09.2026
Einlass: 17:30 Uhr
Start: 18:00 Uhr
Ende der Veranstaltung: ca. 20:00 Uhr
Snack und Getränke sind inklusive
Ticket-Bestellung
25,00 € pro Person
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